Mit großer Freude blicken wir auf den erfolgreichen Abschluss des von uns unterstützten Projekts in Kooperation mit unserem Partner Netz e.V., das 40 Grundschulen in den entlegensten Regionen Bangladeschs stärkte. Im Fokus stand nicht nur die Vermittlung von Bildung, sondern die Schaffung einer inklusiven und gerechten Lernumgebung, die Kinder dazu befähigt, ihre Potenziale voll auszuschöpfen.

Höhepunkt des Projekts war die Förderung des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Durch praxisnahe Schulungen lernten Lehrkräfte, wie sie mit Experimenten und anschaulichen Methoden die Neugier und den Entdeckergeist der Kinder entfachen können. Naturwissenschaftsmessen an den Schulen boten den Schüler*innen eine Bühne, ihre Erkenntnisse selbstbewusst zu präsentieren und begeisterten auch die umliegenden Dörfer, indem sie das Bewusstsein für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen stärkten.
Die aktive Einbindung der Gemeinschaft war ein Schlüssel zum Erfolg. Regelmäßige „Backyard Meetings“ motivierten Eltern, sich intensiv mit der Bildung ihrer Kinder auseinanderzusetzen, was die Bindung zwischen den Familien und Schulen stärkte. Dieser Einsatz zahlte sich aus: An der Kukribon Adibashi Grundschule etwa stieg die Zahl der Schüler*innen von 46 auf beeindruckende 125 – ein Zuwachs, der die Kraft von Engagement und Kooperation verdeutlicht.
Neben diesen Errungenschaften sorgte das Projekt für dringend benötigte Renovierungen und die Bereitstellung von Lehrmaterialien. Kinder, die den Übergang auf weiterführende Schulen antraten, erhielten finanzielle und organisatorische Unterstützung – sei es durch Schuluniformen, Grammatikbücher oder die Übernahme von Einschreibungsgebühren. Sogar medizinische Hilfe, wie die Bereitstellung von Brillen, wurde ermöglicht, damit alle Kinder ohne Einschränkungen lernen können.
Die Herausforderungen während des gesamten Projektverlaufs waren nicht gering: Von der Coronapandemie bis zu politischen Unruhen im Sommer 2024, die sogar Schulschließungen zur Folge hatten, musste immer wieder flexibel reagiert werden. Dennoch gelang es, den Kontakt zu den Schüler*innen aufrechtzuerhalten und den Schulbetrieb nach Wiedereröffnung schrittweise zu normalisieren.
Dank unserer Förderung von 22.244 € hat das Projekt nicht nur die Bildungschancen vor Ort nachhaltig verbessert, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und die soziale Teilhabe in den Gemeinden gestärkt. Es ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Bildung Brücken bauen und eine gerechtere Zukunft gestalten kann!