
Auch 2024 war ein erfolgreiches Jahr für unser langjähriges Förderprojekt in Zusammenarbeit mit unserem Partner Netz e.V., das 80 Sekundarschulen im Nordwesten Bangladeschs unterstützt. Ziel ist
es, inklusive Bildung und soziale Gerechtigkeit voranzutreiben – und die Ergebnisse sind seit Projektbeginn beeindruckend!
Die
gegründeten Arbeitsgemeinschaften (AGs) boten auch im vergangenen Jahr den Schüler*innen nicht nur Raum für Diskussionen zu Themen wie Gleichberechtigung, Mobbing, Umweltbewusstsein und sexueller
Belästigung, sondern förderten auch konkrete Handlungen. Selbstverteidigungstrainings und der Wissenstransfer an Mitschüler*innen haben eine Welle des Engagements ausgelöst, die bis heute spürbar
positive Veränderungen in Schulen und Gemeinden bewirkt.
Besonders inspirierend sind die Geschichten der Jugendlichen, die mit Mut und Eigeninitiative Großes bewegen: Sie verhinderten im eigenen Umfeld Kinderehen, setzten sich gegen
geschlechtsspezifische Diskriminierung zur Wehr und klärten über die Gefahren von Drogenmissbrauch auf. Doch damit nicht genug: Öffentliche Aktionen wie Fahrrad-Rallyes, Baumpflanzungen, kreative
Wettbewerbe und Theateraufführungen werden weiterhin geplant, um wichtige Themen wie Frauenrechte, Nachhaltigkeit und Empowerment noch weiter in den Fokus der Gemeinschaft zu
rücken.
Die
Erfolge sprechen für sich: Die Zusammenarbeit zwischen Jungen und Mädchen hat sich spürbar verbessert und die Schüler*innen setzen ihre neu erlernten Rechte gezielt ein, um staatliche Stellen zur
Verantwortung zu ziehen. Dieses Engagement zeigt, wie kraftvoll Bildung und Eigeninitiative sein können, um echte gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen. Die bisherigen Fortschritte sind so
vielversprechend, dass das Projekt erfreulicherweise bis Juni 2025 verlängert wurde – ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer gerechteren und sichereren Zukunft für alle!